Immobilienlexikon
Courtage beim Immobilienverkauf: Bedeutung, Höhe und Sparpotenzial
Was ist Courtage?
Warum ist Courtage beim Immobilienverkauf wichtig?
Wann sollten Sie sich darum kümmern?
Woher bekommen Sie Courtage?
Welche Informationen enthält Courtage?
- Beschreibung des Maklervertrags und der Leistungen
- Höhe und Berechnungsgrundlage der Courtage
- Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer
- Fälligkeit und Erfolgscharakter
Beispielansicht
Ausgangslage
- Kaufpreis
- 400.000 €
- angenommener Satz
- 3,57 % inkl. MwSt. je Seite
Vergleich
- Courtage mit Makler
- ≈ 14.280 € je Seite
- Courtage beim Direktverkauf
- 0 €
- Ihr Vorteil
- voller Betrag als Spielraum
Vereinfachtes Rechenbeispiel – Werte frei erfunden, Prozentsatz nur zur Veranschaulichung.
Welche Angaben oder Unterlagen brauchen Sie dafür?
- Objektbeschreibung und Adresse
- Vereinbarte Leistungen des Maklers
- Höhe und Berechnungsgrundlage der Courtage
Was kostet Courtage?
Wie lange dauert die Beschaffung?
Typische Fehler von Eigentümern
- Courtage und Kaufpreis in der Kalkulation vermischen
- Höhe und Aufteilung nicht vorab schriftlich festhalten
- Annehmen, Courtage falle auch ohne erfolgreichen Verkauf an
- Die Kostenteilung bei selbstgenutzten Wohnimmobilien übersehen
- Das Sparpotenzial eines Direktverkaufs nicht bedenken
Dos & Don’ts
✓Dos
- ✓Bei Maklereinsatz die Courtage klar vereinbaren
- ✓Die ersparte Courtage beim Direktverkauf einkalkulieren
- ✓Auf den Erfolgscharakter der Courtage achten
- ✓Die gesetzliche Kostenteilung berücksichtigen
✕Don’ts
- ✕Eine Courtage vor erfolgreichem Abschluss zahlen
- ✕Mündliche statt schriftlicher Provisionsabsprachen treffen
- ✕Käufer und Verkäufer unzulässig unterschiedlich belasten
Bedeutung für Bewertung, Finanzierung und Notar
Unterschied nach Objektart
Praxisbeispiel
Ein Eigentümer entscheidet sich, seine Eigentumswohnung selbst zu verkaufen, statt einen Makler zu beauftragen. Da keine Courtage anfällt, kann er das Objekt etwas günstiger anbieten als vergleichbare Wohnungen mit Provision – und spricht so mehr Interessenten an. Den ersparten Betrag nutzt er als Verhandlungsspielraum beim Preis.
Checkliste für Eigentümer
- Ist klar, ob überhaupt eine Courtage anfällt?
- Sind Höhe und Aufteilung schriftlich vereinbart?
- Wissen Sie, dass die Courtage nur im Erfolgsfall fällig wird?
- Ist die Kostenteilung bei selbstgenutzten Wohnimmobilien beachtet?
- Haben Sie das Sparpotenzial eines Direktverkaufs geprüft?
Häufige Fragen zu Courtage
Was bedeutet Courtage?
Courtage ist ein anderes Wort für die Maklerprovision, also das Erfolgshonorar des Maklers für die Vermittlung.
Wann wird die Courtage fällig?
Erst wenn der Kauf durch den notariellen Kaufvertrag erfolgreich zustande kommt.
Wie hoch ist die Courtage?
Sie ist regional unterschiedlich und Verhandlungssache; ein gesetzlicher Festsatz besteht nicht.
Wer zahlt die Courtage?
Bei selbstgenutzten Wohnimmobilien gilt seit 2020 die Kostenteilung – Käufer und Verkäufer dürfen nicht unterschiedlich belastet werden.
Kann ich die Courtage sparen?
Ja, beim privaten Verkauf ohne Makler entfällt die Courtage vollständig.
Was heißt „provisionsfrei"?
Dass für die betreffende Partei keine Courtage anfällt, etwa beim Direktverkauf durch den Eigentümer.
Kann Sloothy helfen?
Ja, Sloothy begleitet Sie beim provisionsfreien Direktverkauf und hilft Ihnen, die ersparte Courtage clever einzusetzen.
Verwandte Begriffe
Fazit
Sloothy hilft bei der Vorbereitung Ihres Immobilienverkaufs
Courtage sparen und trotzdem sicher verkaufen: Sloothy ist Ihr digitaler Verkaufsbegleiter für den provisionsfreien Direktverkauf – von der Bewertung bis zum Notartermin, ganz ohne Maklerhonorar.